Für Kliniken

Entlassmanagement wirksam umsetzen. Versorgung zu Hause besser vorbereiten.

Kliniken sind gesetzlich verpflichtet, den individuellen Bedarf nach der Krankenhausbehandlung zu erfassen und die erforderliche Anschlussversorgung zu organisieren. Das Pflege ABC ergänzt diesen Auftrag mit verständlichem Pflegewissen und digitalen Hilfen, die Patient und Angehörige bereits vor der Entlassung und anschließend zu Hause nutzen können.
Der Klinikaufenthalt endet. Der Unterstützungsbedarf oft nicht. Das Angebot lässt sich einfach in bestehende Entlassprozesse integrieren und bleibt zu Hause jederzeit verfügbar.

Der Übergang nach Hause ist ein kritischer Moment

Nach einem Schlaganfall, einer Operation, einem Unfall oder einer schweren Erkrankung müssen Familien in kurzer Zeit vieles organisieren. Sozialdienst, Entlassmanagement und Stationsteams geben Orientierung – können im knappen Zeitfenster jedoch nicht alle Inhalte ausführlich vermitteln und dauerhaft verfügbar halten.

Ist zu Hause dauerhaft Unterstützung notwendig?

Sollte ein Pflegegrad beantragt werden?

Welche Hilfsmittel und Anpassungen werden benötigt?

Wie funktionieren Mobilisation, Körperpflege oder Medikamentengabe?

Wer übernimmt welche Aufgaben in der Familie?

Was passiert, wenn Vorbereitung fehlt

Angehörige starten unsicher in die Versorgung zu Hause.

Wichtige nächste Schritte werden verspätet angestoßen.

Grundlegende Fragen erreichen Klinik und nachgelagerte Stellen erneut.

Informationen aus dem Entlassgespräch gehen in der Belastung verloren.

Überforderung, Versorgungslücken und vermeidbare Risiken werden wahrscheinlicher.

5,7 Mio.

pflegebedürftige Menschen leben in Deutschland

 85 %

werden zu Hause gepflegt

 67 %

werden ausschließlich von Angehörigen versorgt

>175.000

Nutzer:innen im Pflege-ABC-Umfeld

 >12 Mio.

konsumierte Minuten in unseren Audio- und Videokursen

Damit die Entlassung zu einem gut vorbereiteten Übergang wird

Kliniken und ihr Entlassmanagement kennen die medizinische Situation und bereiten den Übergang in die häusliche Versorgung vor. Das Pflege ABC ergänzt diese Stärke mit digitaler Wissensvermittlung, Qualifizierung und alltagsnaher Orientierung für die Zeit nach der Entlassung.

Ihre Rolle als Klinik

Sie begleiten Patient:innen und Angehörige an einem entscheidenden Übergang. Sie tragen dazu bei, wie gut die häusliche Versorgung vorbereitet ist und wie sicher sich Familien nach der Entlassung fühlen.
individuellen Versorgungsbedarf und geeignete Anschlussversorgung klären
Entlassplanung, Beratung und Koordination verantworten
medizinische, pflegefachliche und sozialdienstliche Fragen beantworten
lokale und persönliche Hilfen vermitteln
Ein junger Mann kümmert sich um eine ältere Dame im Rollstuhl, im Vordergrund steht ein Computer
Ein junger Mann kümmert sich um eine ältere Dame im Rollstuhl, im Vordergrund steht ein Computer

Die Rolle des Pflege ABC

Wir übernehmen die vertiefende Wissensvermittlung und digitale Orientierung – als Ergänzung Ihrer Daseinsvorsorge, ausdrücklich nicht als Ersatz für Pflegeberatung vor Ort.
allgemeines Pflegewissen für Patient:innen und Angehörige bereitstellen
Kurse und digitale Werkzeuge vor und nach der Entlassung verfügbar halten
Pflegegrad, Antrag und wiederkehrende Grundlagen verständlich erklären
digitale Orientierung ergänzen – ausdrücklich nicht das Entlassmanagement ersetzen

Unser gemeinsames Ziel: Patienten und Angehörige wissen, was zu Hause auf sie zukommt und welche nächsten Schritte wichtig sind. Klinikteams können wiederkehrende Grundlagen digital vertiefen lassen und ihre Zeit gezielter für individuelle Übergänge einsetzen.

Kundenstimmen

Sophie Rosentreter
Sophie Rosentreter

„Informationen enden nicht mit dem Entlassgespräch.“

Platzhalter für eine freigegebene Referenz aus Klinik, Sozialdienst oder Entlassmanagement. Empfohlen ist ein konkreter Erfahrungswert zu besser vorbereiteten Angehörigen, einfacher Weitergabe oder weniger wiederkehrenden Grundfragen.
[Name, Funktion, Klinik]

Das bekommen Patienten und Angehörige

Digitale Inhalte, die bereits während des Aufenthalts und anschließend zu Hause genutzt werden können.



Video- und Audiokurse

Praxiswissen zu Mobilität, Körperpflege, Medikamentengabe, sicherem Wohnen, Demenz, Schlaganfall, Krisen und Notfällen.

Pflegegradrechner und Online-Antrag

Erste Orientierung zum möglichen Pflegegrad und Unterstützung bei der Antragstellung.

Selbstfürsorge für Angehörige

Inhalte zu Entlastung, Rollenverteilung, Überforderung und Unterstützung im Pflegealltag.

Leistungen und Hilfsmittel

Verständliche Grundlagen zu Ansprüchen, Versorgungsformen, Hilfsmitteln und Organisation.

Begleitmaterialien für zu Hause

Pflegepläne, Pflegetagebuch und ausdruckbare Unterlagen für die Zeit nach der Entlassung.

Mehrsprachige Untertitel

Leichterer Zugang für Familien mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen.

Nutzen auf beiden Seiten

Ein Angebot überzeugt nur, wenn es für die Kommune und für die Menschen vor Ort, die sie erreicht, gleichzeitig aufgeht.

Für Patienten und Angehörige

mehr Sicherheit vor und nach der Entlassung

Informationen bleiben zu Hause verfügbar

konkrete nächste Schritte besser verstehen

Pflegegrad und Antrag frühzeitig vorbereiten

Inhalte im eigenen Tempo wiederholen

Pflegewissen mit weiteren Angehörigen teilen

Für Klinik und Entlassmanagement

verlässliches Ergänzungsangebot zur Weitergabe

wiederkehrende Grundlagen digital vermitteln

Mitarbeitende und Multiplikator:innen Angehörige besser auf den Übergang vorbereiten machen

sektorenübergreifende Versorgung unterstützen

Sozialdienst und Stationsteams entlasten

einheitliche, qualitätsgesicherte Informationsbasis nutzen

So einfach funktioniert die Einführung

Fünf Schritte, kein zusätzliches Kliniksystem. Das Angebot wird passend zu Fachbereichen, Patientengruppen und vorhandenen Entlassprozessen eingerichtet.

 Einsatzbereiche festlegen 

Geeignete Stationen, Fachbereiche und Patientengruppen auswählen.

 Inhalte zusammenstellen

Passende Kurse, Werkzeuge und Materialien für typische Entlasssituationen 

 Zugänge integrieren 

Links, QR-Codes und Hinweise in Entlassunterlagen und digitale Kommunikation aufnehmen.

 Teams kompakt einführen 

Sozialdienst, Pflegeüberleitung und Stationsteams lernen Angebot und Empfehlungsanlässe kennen

 Nutzung weiterentwickeln  

Rückmeldungen und gegebenenfalls anonymisierte, aggregierte Themenauswertungen zur Optimierung nutzen.
Typische Einsatzszenarien:
• erstmals absehbarer Pflegebedarf nach Klinikaufenthalt • Entlassung nach Schlaganfall, Operation oder schwerer Erkrankung • Vorbereitung von Pflegegrad und Hilfsmitteln • persönliche Beratung und Pflegebegleitung digital vor- und nachbereiten • Informationen für die Zeit nach der Entlassung dauerhaft bereitstellen • wiederkehrende Grundfragen im Sozialdienst digital auffangen

Für unterschiedliche Bereiche geeignet

Sozialdienst und Case Management

digitale Vertiefung zu Pflegegrad, Leistungen und Organisation

Entlassmanagement und Pflegeüberleitung

strukturierte Vorbereitung der häuslichen Versorgung

Geriatrie und Alterstraumatologie

Mobilität, Hilfsmittel, sicheres Wohnen und Angehörigenwissen

Neurologie und Schlaganfallversorgung

Pflegealltag, Mobilisation, Krisen und neue Rollen

Onkologie und Palliativversorgung

Organisation, Selbstfürsorge, Krisen, Sterben und Trauer

Pädiatrie und Sozialpädiatrie

Angebote für pflegende Eltern und Geschwister

Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung

Wissen für den Übergang und die weitere Versorgung

Ambulanzen und prästationäre Angebote

Organisation, Selbstfürsorge, Krisen, Sterben und Trauer

Kinderkliniken und pädiatrisches Entlassmanagement

Digitale Unterstützung für Eltern pflegebedürftiger oder chronisch erkrankter Kinder

Ergänzung des Entlassmanagements

Das Pflege ABC ersetzt weder die individuelle Entlassplanung noch medizinische, pflegefachliche oder sozialdienstliche Beratung. Entscheidungen zur Anschlussversorgung verbleiben bei den zuständigen Fachpersonen und Leistungsträgern. Das Angebot ergänzt diese Prozesse um qualitätsgesicherte Wissensvermittlung und digitale Orientierung.

Das Pflege ABC kann die Vorbereitung und Umsetzung unterstützen durch:

digitale Wissens- und Begleitangebote entlang typischer Pflegesituationen

Welche Patienten profitieren besonders?

Vor- und Nachbereitung persönlicher Gespräche

Welche Inhalte passen zu welcher Situation?

Wie lässt sich das Angebot klar erklären, ohne zusätzliche Beratungsverantwortung zu schaffen?
mehrsprachige und barrierearme Ansprache
Dr. Johannes Wimmer
Dr. Johannes Wimmer
„Ich habe viele Jahre als Arzt im Krankenhaus gearbeitet und weiß, was es bedeutet, Patient und Angehörige gut vorbereitet in die häusliche Versorgung zu entlassen. Das Pflege ABC vermittelt wichtiges Wissen digital und verlässlich – damit Fachpersonen mehr Zeit für die individuellen Fragen und Bedürfnisse der Familien haben.“

Pflegewissen, das bereits genutzt wird

175.000+

Nutzer:innen im Pflege-ABC-Umfeld

 120.000+

gestartete Kurse

 12 Mio.+

konsumierte Kursminuten

 ~100 Min.

digitale Nutzung auf allen Geräten

Zertifizierte

Online-Pflegekurse nach § 45 SGB XI 

 Web und App

digitale Nutzung auf allen Geräten

  Datenschutzkonform und transparent

Aus der Nutzung von Kursen, Pflegegradrechner und digitalen Hilfen entstehen erste Hinweise darauf, welche Pflegethemen die Menschen bei Ihnen vor Ort besonders beschäftigen. Die Datengrundlage befindet sich im Aufbau und wird mit wachsender Nutzung belastbarer.
Auswertungen erfolgen ausschließlich anonymisiert und aggregiert.
Es werden keine personenbezogenen Daten, individuellen Pflegeverläufe oder einzelnen Nutzungsprofile an Kommunen weitergegeben.
Die Ergebnisse zeigen übergeordnete Entwicklungen und Bedarfe einer Region, nicht das Verhalten einzelner Menschen.
Die Aussagekraft regionaler Daten hängt von Umfang und Verteilung der Nutzung ab und wird vor Projektbeginn transparent geprüft.
Vorschau abspielen

Pflegewissen einsetzen und Angehörige unterstützen

Vorschau abspielen

Wiederkehrende Fragen auffangen
Kurse vermitteln Grundlagen zu Pflegegrad, Leistungen, Hilfsmitteln und Organisation.

Angehörige sicher weiterleiten
Ihr Team empfiehlt passende Inhalte, ohne zusätzliche digitale Beratung übernehmen zu müssen.

Pflegealltag gemeinsam stabilisieren
Praktische Anleitungen und Begleitmaterialien schaffen eine gemeinsame Wissensbasis für zu Hause.

Übergänge gemeinsam besser vorbereiten

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Vorname
Nachname
E-Mail-Adresse
Ihre Nachricht:
Thank you!

Gut vorbereitet aus der Klinik nach Hause

Früh orientieren

Pflegebedarf, Pflegegrad und nächste Schritte verständlich einordnen.

Praktisch vorbereiten

Kurse und Materialien für Mobilität, Körperpflege, Medikamente und sicheres Wohnen nutzen.

Zu Hause weiterlernen

Inhalte nach der Entlassung wiederholen und mit Angehörigen teilen.

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt das Pflege ABC das gesetzliche Entlassmanagement?

Nein. Es ist ein ergänzendes Informations- und Befähigungsangebot. Verantwortung und Prozesse des Entlassmanagements verbleiben bei der Klinik.

Entsteht zusätzlicher Aufwand für Stationen?

Die Weitergabe kann über vorhandene Entlassunterlagen, QR-Codes oder einen kurzen Hinweis erfolgen. Der Prozess wird gemeinsam möglichst einfach gestaltet.

Können Inhalte stationsspezifisch ausgewählt werden?

Ja. Für einzelne Fachbereiche können passende Kurse, Werkzeuge und Einstiege zusammengestellt werden.

Erhält die Klinik personenbezogene Nutzungsdaten?

Nein. Es werden keine personenbezogenen Gesundheits- oder Nutzungsdaten an die Klinik übermittelt. Auswertungen erfolgen nur anonymisiert und aggregiert.

Sind die Kurse für Patienten kostenlos?

Gesetzlich Versicherte können die zertifizierten Online-Pflegekurse kostenlos nutzen.

Wann sollten Patient:innen auf das Angebot hingewiesen werden?

Möglichst früh, sobald absehbar ist, dass zu Hause Pflege, Unterstützung oder neue Organisation erforderlich wird.

Brauchen Mitarbeitende eine Schulung?

Für die Weitergabe ist keine umfassende Schulung nötig. Eine kompakte Einführung in Inhalte und geeignete Empfehlungsanlässe ist möglich.

Können Angehörige bereits während des Aufenthalts starten?

Ja. Inhalte und Werkzeuge können schon in der Klinik und anschließend zu Hause genutzt werden.