Für Kommunen

Pflege vor Ort wirksam gestalten

Pflege findet zu Hause statt – und damit mitten in Städten, Gemeinden und Quartieren. Das Pflege ABC unterstützt Kommunen dabei, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen frühzeitig zu erreichen, kommunale Anlaufstellen zu stärken und Pflegeplanung näher an den tatsächlichen Bedarfen auszurichten.
Mit verständlichem Pflegewissen, digitalen Lösungen, Qualifizierungen für lokale Multiplikator und anonymisierten, aggregierten Bedarfssignalen. Flexibel kombinierbar und einfach in bestehende Strukturen integrierbar.

Pflege beginnt vor Ort – häufig plötzlich und unvorbereitet

Wenn Menschen Unterstützung oder Pflege benötigen, suchen sie Orientierung in ihrem direkten Umfeld: bei Pflegestützpunkten, Seniorenbüros, Sozialämtern, Quartiersmanagements oder anderen kommunalen Anlaufstellen. Dort treffen steigende Bedarfe auf begrenzte Ressourcen.

Bürger wissen häufig nicht, welcher erste Schritt der richtige ist.

Grundlegende Fragen werden in unterschiedlichen Anlaufstellen wiederholt gestellt.

Digitale und lokale Unterstützungsangebote sind für Ratsuchende schwer zu überblicken.

Mitarbeitende und Multiplikator können nicht jede Pflegefrage selbst beantworten.

Pflegeplanung arbeitet häufig stärker mit Bestandsdaten als mit aktuellen Bedarfssignalen.

Was passiert, wenn Orientierung und Daten fehlen

Unsicherheit und Überforderung werden erst in der Krise sichtbar.

Kommunale Anlaufstellen investieren viel Zeit in wiederkehrende Grundlagen.

Vorhandene Beratungs- und Unterstützungsangebote werden nicht gezielt genutzt.

Informations- und Versorgungslücken bleiben länger unentdeckt.

Planung, Qualifizierung und konkrete Unterstützung laufen nebeneinander statt ineinanderzugreifen.

5,7 Mio.

pflegebedürftige Menschen leben in Deutschland

 85 %

werden zu Hause gepflegt

 67 %

werden ausschließlich von Angehörigen versorgt

>175.000

Nutzer:innen im Pflege-ABC-Umfeld

 >12 Mio.

konsumierte Minuten in unseren Audio- und Videokursen

Damit kommunale Nähe zu konkreter Unterstützung wird

Kommunen kennen die örtlichen Strukturen und haben Zugang zu Bürgern und lokalen Akteuren. Das Pflege ABC ergänzt diese Stärke mit digitaler Wissensvermittlung, Qualifizierung und datenbasierter Orientierung.

Ihre Rolle als Kommune

Sie haben Nähe, Vertrauen und den direkten Zugang zu den Menschen vor Ort. Sie entscheiden mit, wie gut Pflege vor Ort stattfindet und Ratsuchende Unterstützung und Wissen erhalten.
Bedarfe, Zielgruppen und lokale Strukturen einordnen
kommunale Anlaufstellen & Netzwerke sichtbar machen
Bürger und Multiplikatoren gezielt erreichen
Pflegeplanung und politische Entscheidungen verantworten
Ein junger Mann kümmert sich um eine ältere Dame im Rollstuhl, im Vordergrund steht ein Computer
Ein junger Mann kümmert sich um eine ältere Dame im Rollstuhl, im Vordergrund steht ein Computer

Die Rolle des Pflege ABC

Wir übernehmen die vertiefende Wissensvermittlung und digitale Orientierung – als Ergänzung Ihrer Daseinsvorsorge, ausdrücklich nicht als Ersatz für Pflegeberatung vor Ort.
verständliches Pflegewissen rund um die Uhr bereitstellen
digitale Werkzeuge für Pflegegrad, Antrag und nächste Schritte anbieten
Mitarbeitende und lokale Multiplikatoren qualifizieren
anonymisierte Bedarfssignale, Analysen und Pflegereports ergänzen

Unser gemeinsames Ziel: Bürger finden früh verständliche Hilfe. Kommunale Anlaufstellen geben sicher Orientierung, ohne jede Grundfrage selbst beantworten zu müssen. Planung und konkrete Unterstützung greifen auf einer gemeinsamen Grundlage ineinander.

Kundenstimmen

Sophie Rosentreter
Sophie Rosentreter

„Pflegewissen zugänglich machen, lokale Akteure stärken und Bedarfe früher erkennen.“

Platzhalter für eine freigegebene Referenz aus einer Stadt, Gemeinde oder einem Landkreis. Empfohlen ist ein konkreter Erfahrungswert zur Reichweite, Entlastung kommunaler Anlaufstellen oder Zusammenarbeit im Netzwerk.
[Name, Funktion, Kommune]

Das bekommen Bürger und Ihre Kommune

Bausteine, die wiederkehrende Fragen auffangen und den Pflegealltag zu Hause konkret unterstützen.

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Video- und Audiokurse

Zertifizierte audio- und videobasierte Inhalte zu Pflegegrad, Leistungen, Demenz, Körperpflege, Mobilität, Medikamentengabe, Selbstfürsorge sowie zur Pflege von Kindern und Angehörigen.

Digitale Werkzeuge

Einen Pflegegradrechner zur Überprüfung der Voraussetzungen, Unterstützung beim Online-Antrag, Pflegepläne und praktische Begleitmaterialien.

Qualifizierung vor Ort

Mitarbeitende und Multiplikatoren lernen, Pflegesituationen zu erkennen, erste Orientierung zu geben, Grenzen ihrer Rolle zu wahren und passend weiterzuleiten.

Digitale Pflegebegleitung

Wissensstrecken, Vor- und Nachbereitung persönlicher Gespräche sowie strukturierte Orientierung entlang typischer Pflegesituationen.

Kommunale Pflegereports

Zusammenführung von Pflege-, Bevölkerungs- und Versorgungsdaten, kleinräumige Analysen, Prognosen sowie Ziele und Maßnahmen.

Anonymisierte Bedarfssignale

Aggregierte Nutzungs- und Nachfragedaten ergänzen klassische Statistiken um aktuelle Themen und Informationsbedarfe.

Nutzen auf beiden Seiten

Ein Angebot überzeugt nur, wenn es für die Kommune und für die Menschen vor Ort, die sie erreicht, gleichzeitig aufgeht.

Für Bürger und Angehörige pflegebedürftiger Menschen

verlässliches Pflegewissen jederzeit nutzen

klare nächste Schritte statt unübersichtlicher Suche

Pflegegrad, Leistungen und Anträge besser verstehen und praktische Sicherheit im Pflegealltag

lokale und digitale Hilfen leichter finden

Unterstützung erhalten, bevor Überforderung entsteht

Für Ihre Kommune

mehr Menschen frühzeitig und niedrigschwellig erreichen und Hilfe zur Selbsthilfe stärken

kommunale Anlaufstellen bei Grundlagenfragen entlasten

Mitarbeitende und Multiplikator:innen handlungsfähiger machen

Entscheidungen um aktuelle Bedarfssignale ergänzen

Analysen mit konkreten Maßnahmen und Angeboten verbinden

So einfach funktioniert die Einführung

Fünf Schritte, keine neue kommunale Plattform. Sie entscheiden, welche Bausteine zu Aufgaben, Zielen und vorhandenen Strukturen passen.

 Bedarf und Ansprechpersonen klären

Wir betrachten Zielgruppen, vorhandene Angebote, Netzwerke und Planungsaufgaben.

 Bausteine auswählen 

Bürgerangebot, Qualifizierung, Pflegebegleitung, Pflegereport oder eine Kombination.

 Zugänge und Kommunikation umsetzen

Wir liefern Links, QR-Codes, Materialien und Textbausteine für kommunale Kanäle.

 Mitarbeitende und Multiplikator:innen einbinden 

Auf Wunsch qualifizieren wir relevante Anlaufstellen und Netzwerkpartner.

 Nutzung und Bedarfe weiterentwickeln 

Erkenntnisse werden anonymisiert und aggregiert ausgewertet und mit lokalen Angeboten sowie Maßnahmen verbunden.
Typische Einsatzszenarien:
• Bürger:innen früh über Pflegegrad, Leistungen und Unterstützung informieren • wiederkehrende Grundfragen in kommunalen Anlaufstellen digital auffangen • Mitarbeitende und lokale Multiplikator:innen qualifizieren • persönliche Beratung und Pflegebegleitung digital vor- und nachbereiten • einen kommunalen Pflegereport oder eine Pflegestrukturplanung erstellen • regionale Informations- und Versorgungslücken erkennen

Persönliche und digitale Pflegebegleitung verbinden

Pflegebegleitung soll pflegebedürftige Menschen und Angehörige frühzeitig orientieren, tragfähige Versorgungsarrangements fördern und Überforderung vermeiden. Abhängig von der endgültigen gesetzlichen und landesrechtlichen Ausgestaltung können daraus neue Aufgaben oder Kooperationsmöglichkeiten für Kommunen und Pflegestützpunkte entstehen.

Das Pflege ABC kann die Vorbereitung und Umsetzung unterstützen durch:

digitale Wissens- und Begleitangebote entlang typischer Pflegesituationen

Qualifizierung kommunaler Pflegebegleitpersonen

Vor- und Nachbereitung persönlicher Gespräche

strukturierte Bedarfserfassung und Weiterleitung

Einbindung lokaler Beratungs- und Unterstützungsangebote
mehrsprachige und barrierearme Ansprache
Dr. Johannes Wimmer
Dr. Johannes Wimmer
"Das Pflege ABC unterstützt Menschen bei der Pflege in der Häuslichkeit, unkompliziert, nahbar und nachhaltig. Es ersetzt keine persönliche Pflegebegleitung oder Pflegeberatung. Es schafft eine digitale Grundlage, damit Fachpersonen wiederkehrende Informationen effizient vermitteln und ihre Zeit gezielt für individuelle Bedarfe einsetzen können."

Wissen, was Menschen vor Ort wirklich brauchen

Klassische Pflegeberichte stützen sich auf Pflege-, Bevölkerungs- und Versorgungsstatistiken. Das Pflege ABC kann diese Grundlagen um eine zusätzliche Perspektive ergänzen: tatsächlich geäußerte Informations- und Unterstützungsbedarfe der Menschen.

Datengrundlage

Bevölkerungs- und Pflegestatistik

Daten zur Versorgungsstruktur

Nutzung der Pflegekurse

Nutzung des Pflegegradrechners

Anonymisierte regionale Auswertung

Mögliche Erkenntnisse

Wie entwickeln sich Bevölkerung und Pflegebedürftigkeit?

Welche Pflege-, Beratungs- und Unterstützungsangebote bestehen?

Welche Unterstützungs- und Pflegebedarfe zeichnen sich ab?

Wo entstehen Informations- und Versorgungslücken?

Wie verändern sich Bedarfe und Nachfrage?

Mögliche Leistungen für kommunale Pflegereports

  • Bestandsaufnahme der örtlichen Pflegeinfrastruktur
  • kleinräumige Analyse nach Gemeinden, Stadtteilen oder Quartieren
  • Prognose von Pflegebedürftigkeit und Pflegebedarf
  • Analyse von Beratungs-, Entlastungs- und Unterstützungsstrukturen
  • Identifikation von Engpässen und Informationslücken
  • Beteiligung von Pflegebedürftigen, Angehörigen und lokalen Akteuren
  • Entwicklung konkreter Ziele und Maßnahmen
  • verständliche Aufbereitung für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
  • regelmäßige Aktualisierung und perspektivisches Monitoring
Kommunaler Pflegebericht

Pflegewissen, das bereits genutzt wird

175.000+

Nutzer:innen im Pflege-ABC-Umfeld

 120.000+

gestartete Kurse

 12 Mio.+

konsumierte Kursminuten

 ~100 Min.

digitale Nutzung auf allen Geräten

Zertifizierte

Online-Pflegekurse nach § 45 SGB XI 

 Web und App

digitale Nutzung auf allen Geräten

  Datenschutzkonform und transparent

Aus der Nutzung von Kursen, Pflegegradrechner-Ergebnissen und digitalen Hilfen entstehen erste Hinweise darauf, welche Pflegethemen die Menschen bei Ihnen vor Ort besonders beschäftigen. Die Datengrundlage befindet sich im Aufbau und wird mit wachsender Nutzung belastbarer.
Auswertungen erfolgen ausschließlich anonymisiert und aggregiert.
Es werden keine personenbezogenen Daten, individuellen Pflegeverläufe oder einzelnen Nutzungsprofile an Kommunen weitergegeben.
Die Ergebnisse zeigen übergeordnete Entwicklungen und Bedarfe einer Region, nicht das Verhalten einzelner Menschen.
Die Aussagekraft regionaler Daten hängt von Umfang und Verteilung der Nutzung ab und wird vor Projektbeginn transparent geprüft.
Vorschau abspielen

Pflegewissen einsetzen und Angehörige unterstützen

Vorschau abspielen

Wiederkehrende Fragen auffangen
Kurse vermitteln Grundlagen zu Pflegegrad, Leistungen, Hilfsmitteln und Organisation.

Angehörige sicher weiterleiten
Ihr Team empfiehlt passende Inhalte, ohne zusätzliche digitale Beratung übernehmen zu müssen.

Pflegealltag gemeinsam stabilisieren
Praktische Anleitungen und Begleitmaterialien schaffen eine gemeinsame Wissensbasis für zu Hause.

Gemeinsam Pflege vor Ort gestalten
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Vorname
Nachname
E-Mail-Adresse
Ihre Nachricht:
Thank you!

Drei Bausteine für Pflege vor Ort

Bürger erreichen

Pflegewissen, Kurse und digitale Werkzeuge niedrigschwellig zugänglich machen.

Menschen  befähigen

Die Registrierung erfolgt über eine Mitarbeitende und Multiplikator:innen für Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe qualifizieren. gebrandete Landingpage.

Bedarf sehen & planen

Pflegereports und klassische Statistiken um anonymisierte Bedarfssignale ergänzen.

Häufig gestellte Fragen

Entstehen der Kommune Kosten?

Die zertifizierten Online-Pflegekurse können gesetzlich Versicherte kostenlos nutzen. Für Qualifizierungen, individuelle Lösungen, Pflegereports, Datenanalysen oder kommunenspezifische Leistungen entwickeln wir ein passendes Kooperationsmodell.

Werden personenbezogene Nutzungsdaten weitergegeben?

Nein. Kommunale Auswertungen erfolgen ausschließlich anonymisiert und aggregiert. Es werden keine personenbezogenen Daten, individuellen Pflegeverläufe oder einzelnen Nutzungsprofile übermittelt.

Wie aussagekräftig sind regionale Daten?

Die Datengrundlage wird mit wachsender Nutzung umfangreicher. Vor Projektbeginn prüfen wir transparent, welche Auswertungstiefe für die jeweilige Region möglich und fachlich belastbar ist.

Ersetzt das Pflege ABC die persönliche Pflegeberatung?

Nein. Das Pflege ABC ergänzt persönliche Beratung und Pflegebegleitung. Es vermittelt Grundlagen, bereitet Gespräche vor und hilft bei der digitalen Orientierung.

Welche Einrichtungen können eingebunden werden?

Zum Beispiel Pflegestützpunkte, Seniorenbüros, Sozial- und Gesundheitsämter, Quartiersmanagement, Familienbüros, Mehrgenerationenhäuser, Beratungsstellen sowie Ehrenamts- und Nachbarschaftsnetzwerke.

Braucht die Kommune eine eigene technische Plattform?

Nein. Der Einstieg kann über Links, QR-Codes, kommunale Webseiten und Informationsmaterialien erfolgen. Weitergehende Integrationen sind optional.

Können lokale Angebote berücksichtigt werden?

Ja. Beratungsstellen, Pflegeangebote, Entlastungsleistungen und lokale Netzwerke können in abgestimmte Kommunikations- und Weiterleitungswege eingebunden werden.

Unterstützt das Pflege ABC bei Pflegereports?

Ja. Je nach Auftrag können Datenanalyse, Bestandsaufnahme, Prognose, Beteiligung, Maßnahmenentwicklung, Aufbereitung und Fortschreibung miteinander verbunden werden.

Kann das Angebot zunächst als Pilot starten?

Ja. Zielgruppe, Gebiet, beteiligte Anlaufstellen und Bausteine können zunächst begrenzt und anschließend anhand der Erfahrungen weiterentwickelt werden.